Beschäftigungsmaßnahmen

Erhalten Sie aufgrund einer Behinderung eine Beihilfe? Dann können Sie arbeiten. Sie müssen jedoch an das DG Personen mit Behinderung des FÖD Soziale Sicherheit melden, wenn Ihr Familieneinkommen stark steigt oder wenn Sie sich selbständig machen. Eine Änderung Ihres Familieneinkommens hat nämlich Folgen für Ihre Beihilfen.

Wenn Sie nach einem Arbeitsunfall oder durch eine Berufskrankheit arbeitsunfähig sind, können Sie die Arbeit nach der Zustimmung Ihres Arztes wieder aufnehmen. Wenn sich Ihr Gesundheitszustand infolge des Arbeitsunfalls doch verschlechtert, müssen Sie dies unverzüglich Ihrer Versicherung mitteilen. Wenn Sie aufgrund einer Berufskrankheit die Funktion oder den Beruf wechseln müssen, bietet der Fonds für Berufskrankheiten Ihnen eine kostenlose Umschulung an.

Der Staat versucht, Arbeitslose weiter zu beschäftigen, mittels der Zuerkennung einer Arbeitskarte und dem System der Dienstleistungsschecks. Die ACTIVA-Arbeitskarte bringt für Ihren Arbeitgeber eine Reduktion der LASS-Beiträge. Die Dienstleistungsschecks sorgen dafür, dass ungeschulte Arbeitskräfte nicht schwarzarbeiten müssen und bietet angemessene Sozialversicherungsrechte.

Sie haben schließlich auch die Möglichkeit, selbst eine selbständige Tätigkeit auszubauen. Sie können die Vorbereitungen bereits treffen, während Sie noch ein Arbeitslosengeld erhalten. Sie können auch eine nebenberufliche selbständige Erwerbstätigkeit starten ohne Verlust Ihres Anspruchs auf Arbeitslosengeld während 12 Monaten (Vorteil „Sprungbrett zur Selbständigkeit“). Entscheiden Sie hingegen, sich als hauptberuflicher Selbstständiger niederzulassen, so verlieren Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld sobald Sie Ihre Erwerbstätigkeit tatsächlich starten. In dem Fall  sind Sie dem Sozialstatut der Selbstständigen unterworfen.